So habe ich meinen Blog DSGVO-konform für Google AdSense gemacht
Nachdem mein erster Antrag bei Google AdSense abgelehnt wurde, war klar: Ich muss meinen Blog rechtlich und technisch auf Vordermann bringen. Vor allem die Anforderungen zur DSGVO und zum Google Consent Mode 2.0 waren mir nicht vollständig bewusst.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich meinen Blog in wenigen Schritten AdSense-konform gemacht habe – ganz ohne Programmierkenntnisse.
1. Impressum & Datenschutzerklärung – Pflicht statt Kür
Google verlangt, dass jede Website ein vollständiges Impressum und eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung hat.
Ich habe beides mithilfe eines Generators erstellt und auf eigenen Seiten eingebunden:
Dabei war mir wichtig, auch auf Google-Dienste, Cookies und die Rechte der Nutzer einzugehen. Besonders wichtig: Die Datenschutzerklärung muss personalisierte Werbung und das Tracking durch AdSense erwähnen.
2. Der Knackpunkt: Cookie-Consent
Seit März 2024 verlangt Google in Europa, dass Besucher erst aktiv zustimmen müssen, bevor AdSense oder Analytics geladen wird. Das geschieht über den sogenannten Google Consent Mode v2.
Ich habe mich für den Anbieter ConsentManager.de entschieden, weil:
- er DSGVO-konform ist
- der Google Consent Mode v2 automatisch integriert ist
- die Einbindung auf Blogger relativ einfach geht
3. Integration in Blogger: So habe ich's gemacht
Blogger erlaubt keine Plugins wie WordPress – aber über HTML ist alles machbar.
- Im ConsentManager die Konfiguration abgeschlossen
- Den JavaScript-Code kopiert
- Im Blogger-Dashboard auf „Design“ > „HTML bearbeiten“ geklickt
- Den Code vor dem </head>-Tag eingefügt
- Gespeichert – fertig
Wichtig: Der Script-Block muss vor allen anderen Skripten stehen, damit er korrekt blockieren kann.
4. Test bestanden – Banner sichtbar
Ich habe danach im Inkognito-Modus getestet. Das Ergebnis:
- ✔️ Consent-Banner erscheint korrekt
- ✔️ AdSense wird erst nach Zustimmung geladen
- ✔️ Link
#cmpscreenfunktioniert für spätere Einstellungen
Damit war klar: Das Setup funktioniert – Google-konform und transparent für meine Leser.
✅ Fazit
Wer seinen Blog monetarisieren will, muss heute mehr tun als nur „AdSense einbauen“. Vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen in der EU (DSGVO, Consent Mode) dürfen nicht unterschätzt werden.
Mit ein paar Tools und etwas Recherche habe ich es geschafft – und wenn du das hier liest, kannst du das auch.
📌 Deine Checkliste
- ✅ Impressum & Datenschutzseite erstellen
- ✅ Consent-Tool (z. B. ConsentManager) einbauen
- ✅ AdSense-Code erst nach Zustimmung laden lassen
- ✅ Alles im Inkognito-Modus testen
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